Schnellmannskreuth

Schnellmannskreuth Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Auf einer Sanddüne inmitten einer echten bäuerlichen Landschaft und an drei Seiten umgeben von ausgedehnten Wäldern, liegt das Pfarrdorf Schnellmannskreuth.Schnellmannskreuth Maibaum

 

Der Name sagt schon, daß das Dorf auf eine Rodung zurückzuführen ist. Geht man dem Ortsnamen nach, so kann man annehmen, daß ein Schnellmann einmal hier siedelte. Dies um so mehr, weil tatsächlich schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein Geschlecht auftaucht, das sich Schnellmann nannte. Es ist nicht ausgeschlossen, daß dieses Geschlecht einmal zur Reichsministerialität zählte. Vermutlich sind sie aus welfischen Diensten in die der Stauffer und damit in die des Reiches übergetreten.

 

Noch vor dem 19. Jahrhundert waren nur wenige Häuser mit einem Mauerwerk versehen. Sie bestanden aus Holzfachwerkbauten, dazwischen Lehmmauern und Bretterverschläge als Stallungen. Zumeist ebenerdig gebaut bildeten Wohnhaus und Stall eine Einheit. Die Dächer waren mit Stroh bedeckt. Bei größeren Bauern gab es dann später Anbauten, die sog. Austragshäuschen und fast in jedem Anwesen war ein Backofen vorhanden. Die Hofmark Schnellmannskreuth, zumeist im Besitz der Gumppenberger, gehörte im 18. Jahrhundert vorübergehend den Lafabique, nach 1786 wieder den Gumppenbergern.

 

Schnellmannskreuth Marterl

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