Ortsteil Handzell
An der Staatsstraße Augsburg-Neuburg, drei Kilometer südlich von Pöttmes, liegt das Haufendorf Handzell. Der durch das Dorf ziehende Weiherbach bildete einst die Grenze zwischen den Landgerichtsbezirken Aichach und Rain. Der Ortsname sagt über die Beschaffenheit des Bodens aus, denn Handzell bedeutet soviel wie "das scharfe, böse, bittere, hantige Land". Ferner ist aus dem Ortsnamen zu entnehmen, daß dieser Ort zumindest auf eine kirchliche Gründung zurückgeht. In Urkunden wird am 18. August 1187 ein Ulricus de Hancelle genannt.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts gehörte der größte Teil der Handzeller Flur dem Kloster Fürstenfeld.
Dieses übte auch durch einen besonders bestellten Richter das Dorfgericht aus.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg brachte auch für Handzell einen erheblichen Aufschwung. |
Ortsplan
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